IC Graz : IBC Leoben 5:6 (1:1 / 2:3 / 3:2)
(Plasounig 1; Schachner 1; Seebacher 1; Biedermann 1)
Das Steirer-Derby startete am vergangenen Sonntag um 11:30 in der Grazer Halle. Durch den Abgang des finnischen Tormanns „Ville“ war der IC Graz gezwungen auf den Nachwuchs zurückzugreifen. Jedoch wurde eine kurzfristige Änderung an der Tormannposition vorgenommen und der letztjährige Tormann Peter Pirker hütete wieder den Kasten der Grazer Mannschaft. Das Spiel begann mit einer kleinen Verspätung.
Graz begann mit einen Blitzstart und so konnte Graz nach bereits 54 Sekunden, nach einem Schuss von Plasounig und dem Rebound von Biedermann in Führung gehen. Trotz der frühen Führung fand der IC Graz nur schwer ins Spiel und hatte Probleme zum Leobner Tor durchzudringen. In der 9. Minute konnten die Leobner das erste Mal auf der Anzeigetafel anschreiben und erzielten nach einem Freischlag den Ausgleich. Graz konnte erst in den letzten Minuten des ersten Drittel einige gute Kombinationen erarbeiten und so ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einer Strafe (Seebacher) schaffte es die Auswärtsmannschaft, nach einem schön aufgezogenem Powerplay, die Führung zu erzielen. Die Uhr zeigte 29:31 als der Kapitän der Grazer, der seine Form aus der WM-Qualifikation mitnehmen konnte, den er Ausgleich, nach einem Pass von Grossegger erzielen konnte.
Nur 2 Minuten später schwächten sich die Murstädter erneut mit einer Strafe, die erneut ein gutes Powerplay und das erneute Führungtor der Gäste zur Folge hatte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels war es erneut der Kapitän der Heimmannschaft der den Ball aufs Tor brachte, wo Ciz goldrichtig stand und den Rebound, zum 3:3 in die Maschen schob. Man fühlte sich schon sicher in der Kabine als der Leobner Center, der in diesem Spiel seine Teilnahme an der WM-Qualifikation bestätigte, sich ein Herz nahm, die Grazer Verteidiger stehen ließ und den Ball unhaltbar ins Kreuzeck des Grazer Gehäuses beförderte.
Das letzte Drittel begann also mit einer 4:3 Führung für die Gäste, die nach nur 33 Sekunden einen 2-Tore Vorsprung herstellen konnten. Nach etlichen Strafen konnte durch eine „Villacher – Kombination“ Stauder Übersicht beweisen und den freistehenden Verteidiger Plasounig perfekt bedienen, der sich das linke Kreuzeck aussuchte und denn Leobner Goalkeeper, mit einem satten Schuss keine Chance ließ. Jedoch musste man nur 2 Minuten später erneut den 2-Tore-Vorsprung der Gäste hinnehmen und so setzte man alles auf eine Karte und setzte die Leobner in den letzten 5 Minuten gehörig unter
Zell am See Wikings : IC Graz 4:8 (3:1 / 2:0 / 3:3)
(Plasounig 1; Schachner 1; Seebacher 2)
Die weit angereiste Grazer starteten sehr zögerlich in das Spiel gegen den regierenden Meister. Dementsprechend ging man bereits in der 3. Minute in Rückstand. Die Murstädter verloren die anfängliche Nervosität und spielten agressiv und konnten die Salzburger teilweise auf Distanz halten. Bereits in der 5. Minute gelang es den Grazern den Ausgleich durch Seebacher zu erzielen.
Es entstand ein Spiel mit Vorteilen aus Zeller Sicht allerdings gelang es den Außenseitern dagegen zu halten. Obwohl das erste Drittel mit 3:1 an die Heimmannschaft ging konnte man einige gute Chancen auf Grazer Seite verzeichnen.
Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste Drittel aufgehört hat. Graz konnte immer wieder gute Angriffe starten aber teilweise fehlte auch das notwendige Glück um den Favoriten entgegen zu wirken. Die Wikings spielten schnell und konnten einige schöne Kombinationen anbringen. Wie sooft fanden einige Stürmer der Salzburger mit dem Grazer Tormann Ville Viuhkola ihren Meister.
Zell am See konnte erneut einen Treffer landen und ging mit 4:1 in Führung. Darauf folgte eine 5:3 Überzahl für die Steirer, die nicht genutzt werden konnte. Nur wenige Minuten später konnten sich die Heimmannschaft erneut auf der Anzeigetafel bemerkbar machen und so ging auch das 2. Drittel mit zwei Toren unterschied an die Wikings.
Anfang des Schlussdrittels erfolgte der nächste Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 6:1, jedoch folgte die schnelle Antwort nach einer schönen Kombination und den Abschluss durch Plasounig zum 6:2. Daraufhin hatten die Gäste ein Powerplay zu überstehen. Die routinierten Salzburger konnten das Penaltykilling der Grazer allerdings durchbrechen und den Treffer zum 7:2 erzielen.
Das sehr körperbetonte Spiel ergab Chancen auf beiden Seiten. Mitte des Schlussdrittels erkannte der Grazer Kapitän Lücken in der gegnerischen Mannschaft und konnte mit einem Solo die gesamte gegnerische Verteidigung durchbrechen und aus kurzer Distanz den gegnerischen Torhüter bezwingen. Das letzte Tor der Grazer geschah durch ein 1 gegen 1 Duell zwischen Seebacher und den Tormann der Wikings, das der Grazer Stürmer für sich entscheiden konnte, das aber nur mehr zur Ergebniskorrektur beigetragen hat. Kurz vor Ende des Spiels erhöhten die Zeller noch um ein Tor zum 8:4 entstand für die Heimmannschaft.
Der IC Graz konnte sich im Großen und Ganzen gut präsentieren und zeitweise sehenswertes Floorball bieten. Es ist ein deutlicher Aufwärtstrend, im Vergleich zum Saisonbeginn, in jeder der einzelnen Linien erkennbar. Jetzt geht es darum, diesen Trend fortzusetzen und in den nächsten Spielen zu punkten.
IC Graz : UHC Linz 6:3 (1:2 / 3:0 / 2:1)
(Galler 1; Domenig1; Mavrin 1; Seebacher 3)
Am Sonntag fand das Spiel gegen den direkten Konkurrenten um den Play-Off-Platz statt. Nachdem das letzte Match mit 9:4 an den KAC ging und man somit wichtige Punkte liegen ließ, gab es nur ein einziges Ziel - Den Sieg!
Dementsprechend ging man auch in das erste Drittel. Von Beginn an dominierte die Heimmannschaft das Spiel und konnte nach kurzer Zeit in Führung gehen. Die Uhr zeigte 1:45 als nach einem schönen Pass von Stauder Galler aus kurzer Distanz den Linzer Tormann bezwingen konnte.
Die Grazer dominierten weiter, allerdings fanden die Linzer immer besser ins Spiel und konnten mit einem schönen Tor den Ausgleich erzielen. Daraus entstand ein sehr ausgeglichenes Spiel mit schönen Kombinationen auf beiden Seiten. In der 16. Minute schafften es die Stahlstädter nach einer tollen Kombination in Führung zu gehen.
Das zweite Drittel begann mit mehreren guten Chancen für den IC Graz und so tauchte Domenig vor dem Tor von Bergmann auf und verwerte eine Pass von Plasounig zum Ausgleich (24:55min). Nur wenige Minuten leitete Kastelic mit einem gewonnenen Laufduell einen Konter ein - sein Querpass fand in Mavrin den Abnehmer, der den Ball unter die Torlatte beförderte (27:14). Die Heimischen konnten in dieser Phase des Spiels den UHC Linz durchgehend unter Druck setzen. Daraus resultierte das 4:2. Thomas Seebacher mit einem Wrap-Around: Der 2-Tore-Vorsprung war auf der Welt (32:23). Ein darauffolgendes Powerplay blieb ungenutzt - trotzdem konnte das 2. Drittel mit 3:0 gewonnen werden und man ging mit einem Vorsprung in die entscheidende Phase.
Auch das letzte Drittel brachte sehr ansehnliche Kombinationen auf beiden Seiten. Trotzdem resultierte der Anschlusstreffer zum 4:3 aus einem Individualfehler im Angriffsaufbau der Grazer. Das Spiel stand auf der Kippe und eine entscheidende Phase begann. Die Murstädter ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, auch die starke Verteidigung ließ nur wenige Chancen zu und konnte sehr gut nach vorne arbeiten. Die Sturmlinien gewannen mit letzter Konsequenz den Großteil der Zweikämpfe an den Banden und konnten nahezu alle Ballverluste in diesem Bereich vermeiden.
In der 51 Minute konnte sich, nach einem weiten Auswurf von Viuhkola, Pirker an der Bande durchsetzen und Seebacher ideal bedienen - Wieder schlug es im Tor der Gäste ein - 5:3. Nur wenige Minuten später war es erneut der finnische Keeper der Grazer, der einen perfekten Pass auf Seebacher spielen konnte. Dieser zögerte nicht lange und schloss zum dritten Mal an diesem Tag erfolgreich ab. Das Spiel war somit entschieden und Graz konnte das Spiel gut über die Zeit bringen.
Das IC Graz scheint in Form gekommen zu sein. Sowohl die Verteidigung als auch alle drei Sturmlinien konnte sich am Spielbericht bemerkbar machen was auf eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung schließen lässt. Auch die zu Saisonbeginn eklatant vorhandene Abschlussschwäche der Grazer Offensive scheint sich verbessert zu haben. Man hat in kurzer Zeit gelernt, schneller den Abschluss zu suchen, was auch die mehrere Stangen- und Lattentreffer unterstreichen. Die wohl beste Saisonleistung des Teams lässt einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen. Am kommenden Sonntag steht den Grazern aber ein schwerer Gegner gegenüber. Die Murstädtern müssen nach Zell am See, zum regierenden Meister.
IC Graz : Feldkirch Knights 4:3 n.V. (1:1 / 1:1 / 1:1 /1:0)
(Palsounig 1; Domenig 2; Galler 1)
Am Sonntag fand in Graz das Spiel gegen die weit angereisten Feldkircher statt. Das Spiel entwickelte sich von Anfang an sehr ausgeglichen mit leichten Vorteilen auf Grazer Seite. Die gut aufgestellte Verteidigung der Grazer ließ nicht viele Chancen zu und zog ein gutes Angriffsspiel auf. So konnte Plasounig zum zwischenzeitlichen 1:0 anschreiben. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in das Drittel der Vorarlberger, doch das Tor der Feldkircher schien wie zugemauert. Bis auf einige gefährliche Konter konnte Feldkirch keinen dauerhafte Druck aufbauen. Mitte des ersten Drittels gelang es ihnen dann einen Konter erfolgreich abzuschließen. So ging es mit einem Stand von 1:1 in die Kabinen.
Das zweite Drittel begann aus Grazer Sicht nicht nach Wunsch und so ging Feldkirch mit 2:1 in Führung. Allerdings gelang es Feldkirch auch in diesem Drittel nicht Graz über weite Strecken unter Druck zu setzen. Der IC Graz tat sich gegen die tief stehende Verteidigung sehr schwer und scheiterte immer wieder entweder am Abschluss oder am Gestänge des Tores.
Mitten im 2. Drittel konnte Schachner mit einem Schuss aus großer Distanz erfolgreich abdrehen. Dann folgte eine sehr kuriose Entscheidung der Schiedsrichter, die das Tor mit der Begründung auf Torraumabseits, erst nach Reklamation der Gegner aberkannten. Die Murstädter ließen sich nicht aus der Fassung bringen und bauten weiterhin Druck auf das Tor der Vorarlberger auf. Domenig nutzte dann auch eine der vielen Chancen auf Grazer Seite und so ging man wieder mit einem Unentschieden in die letzte Pause.
Der letzte Abschnitt verlief ähnlich wie die ersten beiden und es blieb bis zum Schluss weiter spannend. Erst in der 55min war es erneut Domenig, der Graz in Führung schoss. Nun setzten die Knights aus Feldkirch noch einmal alles auf eine Karte und nahmen 2 min vor Schluss den Tormann vom Feld und ersetzten ihn durch einen weiteren Feldspieler. Diese Risiko wurde belohnt und so gelang es kurz vor Schluss den Ausgleich herzustellen.
So gang es das erste Mal in die Verlängerung und hier hatten die Grazer das glücklichere Ende und so konnte Galler nach einem langen Pass aus kurzer Distanz einnetzen.
Ein doch sehr unglückliches Spiel konnte so trotzdem gewonnen werden, allerdings könnte der verlorene Punkt im Kampf um das Playoff ein ausschlaggebender Faktor sein.
IBC Leoben : IC Graz 2:7 (0:2 / 1:2 / 1:3) 9.10.2011
(Biedermann 1; Domenig 1; Mavrin 1; Schachner 1; Plasounig 1; Seebacher 1)
Das zweite Auswärtsspiel der Saison für den IC Graz fand am So 9.Oktober.2011 in Leoben statt. Sogleich war es auch das erste Derby der Saison. Die Grazer reisten mit großem Respekt nach Leoben, da man die letzten drei Spiel nicht gewinnen konnte. Der IC Graz wurde gleich am Anfang des 1. Drittels durch einen schnellen Angriff überrumpelt, der allerdings nur auf die Stange ging. Danach fand man besser ins Spiel und dominierte das Spiel. So konnte man nach 4:57 min in Führung gehen (Biedermann/Galler).Nach einem agressivem Vorchecking der Grazer Sturmlinien gelang es in der 7. Minute einen 2-Tore Vorsprung herzustellen, der dann zugleich der 1. Pausenstand war. Am Ende des ersten Drittel gab es einige Strafen, die zu einem Powerplay auf beiden Seiten führte.
Das 2. Drittel begann demnach auch mit einem Powerplay, das allerdings zu keinem Torerfolg führte. Der IC Graz kontrollierte mit einer guten Leistung weiterhin das Spiel und ließ nicht viel zu.
Abermals entstand ein Powerplay (28:30 min)für Graz , dass zu einem Zwischen Stand von 3:0 führte. So war es Stauder, der den Ball geschickt vors Tor brachte und dieser auch den Weg ins Tor fand, allerdings als Eigentor am Spielbericht aufscheint. Kurz vor der 2. Drittelpause konnte Wolfgang Mavrin nach schönem Zuspiel von Martin Grossegger das 4:0 für Graz erzielen. Nur eine Minute später konnte der IBC Leoben durch Neugebauer und Sailer das erste Mal positiv auf der Anzeigetafel erscheinen.
Das letzte Drittel begann also mit einem Stand von 4:1 und wieder schafften es Graz ein kontrolliertes und dominierendes Spiel aufzuziehen. Abermals entstand also ein Powerplay für Graz. Diesmal ergab sich eine 5:3 Überlegenheit, welche nach einem schönen Querpass von Plasounig von Seebacher (44:53 min) genutzt werden konnte. So spielte Leoben mit 4 Mann weiter und konnte auch diesmal ihr Penaltykilling nicht durchsetzen und so war es Schachner der in der 46. Minute nach Zuspiel von Mavrin den Ball in die Maschen beförderte.
Mit einem Zwischenstand von 6:1 ging das Spiel weiter, so konnte dann der IBC Leoben nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor von Viukhola den Ball aus kurzer Distanz im Tor unterbringen.
Graz spielte bis zum Schluss druckvoll und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. In der 58. Minute konnte man durch Plasounig und Seebacher noch eine kleine Ergebniskorrektur vornehmen. Der IC Graz konnte nach den letzten beiden Niederlagen gegen Wien und Villach den ersten Sieg einfahren. Eine gute Teamleistung ergab eine doch sehr klaren Sieg über Leoben.
Die Linien in der Grazer Mannschaft schienen gut zu funktionieren, und so schaffte man es das gesamte Spiel zu dominieren und sich den Sieg nicht mehr nehmen zu lassen.
Am kommenden Sonntag findet in der ASVÖ Halle in der Herrgottwiesgasse 260 um 10 Uhr das zweite Heimspiel der Saison gegen Feldkirch statt. Mit einer guten Teamleistung ist es auch dort wieder möglich einige Punkte in Graz zu behalten.
SU Wiener FV : IC Graz 6:3 (2:2 / 3:1 / 1:0) 27.9.2011
Am Sonntag den 25.September 2011 reisten die Grazer zum ersten Auswärtsspiel nach Wien, mit der Hoffnung den einen oder anderen Punkt, bei den favorisierten Wienern entführen zu können. Das Spiel begann allerdings nicht nach Wunsch für den IC Graz. Ein Schuss der Wiener (Mayr) wurde vor dem Kasten von Viukhola unhaltbar ins Kreuzeck abgefälscht. Nur wenige Minuten später war es Mayr selbst, der einen 2 Tor-Vorsprung der Heimmannschaft herstellte. Doch so schnell die Wiener mit 2 Toren in Führung gingen, so schnell war die Führung auch wieder weg. Durch Schachner der einen Penalty eiskalt verwertete und Biedermann, der nach Zuspiel vom neuen Tormann der Grazer einen Konter erfolgreich abschloss, ging es dann mit einem 2:2 in die Kabinen.
Der 2. Abschnitt begann erneut nicht nach Wunsch aus Grazer Sicht und so ging man wieder mit 2 Toren in Rückstand. Die Defensive der Murstädter leistete über lange Sicht gute Arbeit, allerdings scheiterte man einige Male an der Abschlussschwäche der Sturmlinien. Nach einem Alleingang von Schachner der anschließend Seebacher perfekt bediente, gelang erneut der Anschlusstreffer. Die Grazer fühlten sich schon sicher in der Kabine und so gelang es den Wiener 2 Sekunden vor Drittelende, nach einem sehr hohen Stock verdächtigem Zuspiel, diese Sicherheit auszunützen und so ging es mit einer 5:3 Führung der Wiener in die Kabinen.
Im letzten Drittel versuchten die Grazer noch einmal alles, aber wieder war eine klare Abschlussschwäche zu erkennen und das Eine oder Andere Mal fehlte auch das bisschen Glück zum Torerfolg. Auch eine Vielzahl von Strafen und das daraus resultierende Powerplay für die Gäste konnte man nicht nutzen. Wer bekanntlich keine Tore schießt, bekommt sie und so ging die Heimmannschaft 10 min vor Ende zum Endstand mit 6:3 in Führung. Auch ein Time Out auf beiden Seiten änderte nichts am Spielstand und so mussten die Grazer ohne Punkte zurück an die Mur kehren.
In Zukunft wird es wichtig sein die Abschlussschwäche in den Griff zu bekommen, aber auch noch kleine Feinheiten in den Linien vorzunehmen. Am 9.10.2011 um 13:30 findet in Leoben das erste Steirerderby der Saison statt und gleichzeitig die nächste Chance den ersten Sieg der Saison einzufahren.
SAISONAUFTAKT
IC Graz : VSV Unihockey 1:6 (0:3/1:2/0:1) 18.9.2011
Das erste Spiel der Saison fand am Sonntag in Graz statt und einige Veränderungen zum letzten Jahr waren zu erkennen. Der neue finnische Tormann der Grazer feierte gemeinsam mit Mario Jackisch sein Debüt in der Grazer Mannschaft. Dennoch musste man einige Ausfälle hinnehmen und das Beste daraus machen. Das Spiel begann erwartend schwierig für die Grazer und so musste man auch bereits nach wenigen Minuten das erste Gegentor hinnehmen. Das Spiel befand sich hauptsächlich in der Hälfte der Grazer, wo die Stürmer des VSV immer wieder am Grazer Tormann Ville Viuhkola scheiterten, der eine herausragende Leistung bot. Auch die Grazer Abwehr konnte sich über weite Strecken sehen lassen, allerdings fehlten besonders in der Offensive große Chancen.
Das Erste Drittel ging klar an den VSV-Unihockey, allerdings konnte man im zweiten und dritten Drittel durch die gute Abwehr, den Villacher Legionären das Leben etwas schwerer machen. Peter Pirker war es dann der im Powerplay das Grazer Ehrentor schoss. Dennoch war das Spiel sehr einseitig und der Grazer Tormann stand mit 45 Schüsse auf sein Gehäuse unter Dauerbeschuss. So endete das erste Spiel der Grazer mit einem Endstand von 1:6. Bereits am kommenden Sonntag steht ein schwerer Gang nach Wien an, allerdings könnte man bereits dort die ersten Punkte nach Graz bringen.