Seit dem Friedensabkommen, das am 9. Januar 2005 zwischen der Regierung des Sudan und der sudanesischen Volksbefreiungsarmee Sudan People´s Liberation Army / Movement ( SPLA/M) unterzeichnet wurde, besteht wieder Hoffnung auf ein besseres Leben. Der langjährige Bürgerkrieg (1983-2005) hat den Süden des Landes völlig zerstört. Das gilt für die gesamte Infrastruktur wie Straßen, Gesundheitswesen, Schulen, Kommunikation oder Administration. Trotzdem kehren täglich hunderte von Menschen aus den Flüchtlingscamps zurück um sich in ihrer Heimat wieder neu anzusiedeln.
Die Menschen in der Region Kajo Keji leben ausschließlich von Viehzucht und Landwirtschaft. Der Boden ist fruchtbar und 9 Monate Regenzeit im Jahr begünstigen eine ertragreiche Ernte von Getreide, Obst und Gemüse. Mit Hilfe des Vereins "Helfen-wir!" wird eine landwirtschaftliche Fachschule errichtet, wo die Menschen die Möglichkeit bekommen den Umgang im Obst und Gemüsebau, Vieh- und Bienenzucht sowie Forstwirtschaft zu erlernen. Der Aufbau dieser Schule wird von den örtlichen Gemeinden, Landeigentümern und Behörden tatkräftig unterstützt.