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X.O. Sails 2012 online!
So, die 2012er X.O. Sails sind auf der offiziellen Exocet/X.O. Sails Page released.
Hier der Link:
Leider müssen wir uns noch etwas gedulden, bis die Segel in Deutschland verfügbar sind. Sie sind für März/April 2012 angekündigt!
Was ist neu?
Shark (Onshore Wave):
Baugleich und gleiches Design wie 2011
Hier das Info pdf zum Download:
Skull (Sideshore Wave):
Komplettes Redesign. Neue Farben und neue Schnitte.
Als erstes fällt auf, dass das Segel nun nur noch 4 Latten
hat und damit noch mal leichter geworden ist. Weiterhin
wurde die Aspect Ratio verkleinert das Vorliek ist deutlich
kürzer geworden. Letztlich erinnert die Outline ein wenig
an das Vandal Riot, North Hero oder Simmer Blacktip -
ich bin sehr gespannt! Wahrscheinlich ist das Konzept
eben selbigen Segeln auch angelehnt (aber besser )
Fusion (Freestyle Lightweight):
Das 3 Latten Segel von X.O. immer noch so revolutionär,
wie 2010/2011. Die Überarbeitung soll eine bessere
Stabilität gewährleisten für ein 3 Latten Segel wohl
nicht die schlechteste idee. Das Design ist och neu ;-)
XO12-shark-EN.pdf
XO12-skull-EN.pdf
XO12-fusion-EN.pdf
Name: Oliver Brommer
Wohnort: Hamburg/Germany
Geburtsjahr: 1987
Momentane Beschäftigung:
Dualer Studiengang
Maschinenbau für Entwicklung & Konstruktion
an der HAW Hamburg
Hobbies neben dem Surfen:
Wakeboarden, Musik mixen, Photoshop
(z.T. daher Photografie),Zeichnen & Malen,
manchmal gezwungenermaßen mein Bus,
selten auch Windskaten, Skateboarden und Inlineskaten
Surfe seit: 2000
Wie ich zum Surfen kam:
Ermuntert durch meine Großmutter habe ich Im Sommer 2000 meinen Surfgrundkurs in der Surfschule Gerhard Winter in Maasholm an der Schlei gemacht. 2001 folgte der Aufbaukurs ebenfalls in Maasholm. 2002 konnte ich mir durch mein Konfirmationsgeld und meine Ersparnisse eine erste Ausrüstung kaufen. Von da an habe ich jede Schulferien bei meiner Großmutter in Flensburg verbracht und wurde von ihr tatkräftig unterstützt. In der Zeit lernte ich viele Spots an der Flensburger Förde kennen. 2005 kam das eigene Auto, von da an wurden alle bekannten Spots um Kiel, Fehmarn und der Lübecker Bucht erkundet. Mittlerweile ist Windsurfen zu meiner Passion geworden und ich verbringe so viel Zeit wie möglich auf dem Wasser an den bekannten Spots der Nord- und Ostsee, bis diese zufrieren ;-)
Ziele für 2010: Viel Zeit aufm Wasser verbringen und mein Fahrkönnen verbessern
Manöverziele für 2010: Frontloop, Grubby, Switch Moves
Lieblingsessen: huh, vieles
Bier oder Cocktails? Cocktails
Welchen? Cosmopolitan, Negroni
Lieblingsmusik: querbeet, Schwerpunkt auf House
Was ich mag: Wind ;-)
Was ich nicht mag: Falsche Windvorhersagen und kein Wind, schlecht gelaunte Leute, die Spießer in Büsum ;-)
Lieblingsbedingungen? Porno Flatwater mit 5.3 oder 4.7 oder Sideshore mit 1,5m Welle und 4.2er
Gefahrenes Material:
Boards: Tabou Twister 107, Mistral Razor 8.7
Segel: X.O. Sails Shark und Skull
Homespot: Elbe (Kirchwerder)
Lieblingsspots (D): Büsum, Weißenhaus, Wulfen, Halli
Favorisierte Reiseziele? DK, Kanarische Inseln, Sagres
Motto: Läuft.
In dieser Rubrik möchte ich euch Tipps und Tricks aller Art rund ums Windsurfen vermitteln, die mir so im Laufe der Jahre aufgefallen sind.
Segel trimmen
Zum Thema Segeltrimm gibt es Doktorarbeiten und Seminare zu hauf. Daher möchte ich nicht alles nochmal wiederkäuen, sondern verweise auf einschlägige Homepages, Mags und Foren.
Mit den nachfolgend gezeigtem Knoten könnt ihr sehr leicht euer Segel trimmen. Warum ich euch den zeige?
Hier die Vorteile:
Ihr braucht keine überteuerte Trimmhilfe/Trimmgriff, der eh nie da ist, wenn man ihn braucht, weil
man ihn doch vergisst. Stattdessen nimmt ihr einfach den Trapezhaken, den ihr immer dabei habt
(haben solltet ;-)
Der Knoten löst sich nach dem Trimmen ganz einfach durch kräftiges Ziehen lösen kein Rumfummeln nötig
Schnell gemacht (dauert 1 sec!) ;-)
Nachteil: Wenn ihr welche wisst, schreibt mir doch ne Mail, dann werde ich dir hier aufführen
Weitere Trimmtipps:
Tampen durchfädeln: Es ist superwichtig, den Tampen richtig einzufädeln, so dass sich der Tampen nicht überkreuzt. Denn ist das wirksamste Mittel, um den Trimmkräfte am Vorliek zu reduzieren.
Guckt ihr hier: Link (<-- kommt noch...;-)
Wenn die Trimmkräfte immer noch hoch sind, versucht es mal mit einem Dyneema-Tampen (sind meist weiß, mal im Surfshop euren Vertrauens fragen). Ist zwar n bißchen teurer als der 08/15 Tampen, dafür reduziert er die Vorliekskräfte spürbar.
Eine Verlängerung mit großen Trimmrollen zu nehmen, hilft auch nochmal gut.
So, und wenn ihr nun euer Segel trimmt:
- Mit dem Vorliek bestimmt ihr den Starkwind-(gutes Handling) und Schwachwindtrimm (viel Gleitperformance)
Daher erst nur das Vorliek durchziehen, bis ihr oben im Achterliek zwischen der 1. Und 2 Latte Falten sieht. Oft legen die Leute zu wenig Vorlieksspannung an, weil sie es nicht besser wissen oder weil ihnen die Trimmkräfte zu hoch sind.
FEHLER: Denn durch zu wenig Vorliekspannung fühlt sich das Segel schwer und schlecht handelbar/kontrollierbar an, das Surfen macht kein Spaß, sondern wird zum Kraftakt und das muss ja ned sein., oder?
Die Achterliekspannung am Schothorn antwortet nur stets auf die angelegte Vorliekspannung. Moderne Segel werden fast ausschließlich über das Vorliek getrimmt. Man tendiert dazu das Achterliek zu übertrimmen. Segel am Schothorn anziehen, so dass man die Spannung mit 2 (!!!!!) Fingern LOCKER halten kann. Von diesem Punkt aus noch 1-2cm weiter ziehen und einhängen FERTIG!
Eine kleine Sammlung von Manövern, die ich so ganz gerne fahre - mit den passenden Tipps für die Umsetzung
Move: Spock; Rider: Olli Filmer: Cappu
Mein Knackpunkt war immer, dass ich viel zu hoch abgesprungen bin. Wenn ihr das Board nur leicht rauspoppt reicht das völlig aus, denn dann landet ihr flacher und kommt besser ins Sliden.
Zweiter Kackpunkt war für mich das Umgreifen! Das habe ich nämlich nie richtig gemacht und mache es , wen ich ehrlich bin, immer noch falsch. Konzentriert euch beim Rotieren nicht auf das Board und die Rotation, sondern auf das frühzeitige Umgreifen. Wenn das läuft kann man oft auch Spocks im Halbgleiten noch beenden, weil man das Board mit dem Segeldruck noch rumwürgen kann. Alsoooo meine Keypoints:
- frühzeitiges und konsequentes Umgreifen
- flach Abspringen (nur kurz Poppen)
Move: backwindjibe; Rider: Olli Filmer: Cappu
Bei der Backwindjibe ist der Knackpunkt eigentlich das Wechseln der Seite auf Back. Meistens taucht dabei die Nase unter und man stürzt, weil man sie nicht wieder hoch bekommt.
Abhilfe: Steigt auf leichtem Amwindkurs um! Denn dann ist der Segeldruck weg, der euch sonst leewärts drückt.
Der zweite Teil ist dem Luv 360 (s. nächste Seite) identlsch.
Move: Luv 360; Rider: Olli Filmer: Cappu
H ier kann man meist den Druck, der bei den letzten 180° kommt nicht mehr abfangen und stürzt, weil einen das Segel bei seiner Rotation mitreißt.
Abhilfe: Mithilfe des Segeldrucks auf der Backseite (wie im oben stehenden Clip sehr gut zu sehen ist) das Board schon möglichst weit rumdrücken - bestenfalls so ca.270° - dann sind nur noch die letzten 90° zu rotieren, wenn ihr das Schothorn durch den Wind gedrückt habt. Und den dabei entstehenden Druck kann man sehr gut auf dem Kurs, den das Board dann hat - also der Vorwind oder tiefe Raumwindkurs, abfangen (s.o.).
Also: Nicht zu früh das Schothorn durch den Wind drücken!
Zukünftig werde ich hier meine Reiseberichte reinstellen, den Anfang wird ein Review über Sagres/Portugal sein, "stay tuned" so sagt man ...
Wahrscheinlich wird es nun doch eher der Bericht Fuerte/Gran Canaria 2010 ;-)
Fragen, Anregung, Kritik...? Mailt mir einfach!
Der erste Beitrag kommt von meinem Kollegen und Filmemacher Micha - ein Rückblick auf einen Hammertag in Büsum Anfang April diesen Jahres - enjoy!!!
Rückblick: Sommer 2011
Tja, der sog. Sommer ist ja nun wirklich der Hammer gewesen! So was habe ich seit ich surfe noch nicht erlebt! Hoffen wir auf einen ebenso windigen Herbst!
Demnächst gehts erst mal für mind. eine Woche ins Klitmöller. Für mich das erste Mal im Cold Hawaii - ich bin sehr gespannt!
#024.011 Meldorf
Melle kann doch ganz gut sein... Heute z.B. - wir hatten den ganzen Tag richtig gut Wind fürs 4.7 und feine Rampen.
Hier sind ein paar Bilder von Claudius, der sich in einer Pause seine Cam schnappen konnte und von uns allen ein paar gute Sequenzen eingefangen hat. Hier sind ein paar Bilder von mir - alles Spocks, weil auf der Seite noch nicht mehr geht...
Trotzdem sinds geile Bilder, die ich nicht vergraben möchte!
#018.011 Ostern 2011
Dieses Jahr hatte der Osterhase für uns Windsurfer besonders dicke Eier ins Netz gelegt: Zwei Traumtage in Wulfen bei bestem Sonnenschein den ganzen Tag lang, erträglichen Temperaturen ( ca. 18 Grad Surftemperatur) und einer guten Windausbeute. Karfreitag abend ging es mit 6.2 in den Sonnenuntergang und Ostersamstag hat Wulfen mit seiner Schönwetterthermik Zuverlässigkeit bewiesen und uns allen einen super Frühlingstag mit sommerlichen Einschlägen beschert. Ich musste es auch bis zum letzten ausnutzen, selbst nach 8,5h aufm Wasser haben mich durch Claudius und Heike noch mal zu umtrimmen motivieren können, so dass ich auch um 21h noch mehr oder minder koordinierte Bewegungen ausgeführt habe. Die Bilder unten sind von Caro geschossen und zeigen eben diese letzten Minuten im goldenen Licht zweier Supertage zu Ostern 2011!